Themen: Wirtschaft/Finanzen, Technologie
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
KPMG Zürich hat einen chilenischen Manager als zentralen Technologiechef eingestellt. Gegen ihn waren in Chile vor rund zehn Jahren Vorwürfe im Zusammenhang mit einem mutmasslichen Ponzi-System erhoben worden. Betroffene hatten ihm vorgeworfen, Millionen Pesos verloren zu haben, und ihn vor Gericht gebracht. Videoaufnahmen zeigen ihn nach einer Gerichtssitzung mit seinem Anwalt; zu einer Verurteilung kam es jedoch nicht. Nach der damaligen Aufregung in Santiago führte seine berufliche Laufbahn über London, wo er bei PwC und Deloitte tätig war. Vor einem Jahr gründete er mit einem Partner ein Immobilienunternehmen. Nun arbeitet er bei KPMG an der Badenerstrasse in Zürich. Eine Quelle schreibt ihm Partnerstatus zu, während ein KPMG-Sprecher erklärt, er sei kein Equity Partner der KPMG AG. KPMG kennt den früheren Fall und betont, das Untersuchungsverfahren sei eingestellt worden; der Mitarbeiter verfüge über einen einwandfreien Leumund. Auf eine LinkedIn-Anfrage reagierte der Manager nicht.