Themen: Wirtschaft/Finanzen, KI/Digital
Regionen: Schweiz, Zentralschweiz
Die Zuger Kryptobank Amina verzeichnet im ersten Halbjahr 2026 erneut sinkende verwaltete Kundenvermögen. Bereits im gesamten Jahr 2025 waren die Assets under Management zurückgegangen. CEO Franz Bergmüller bestätigt den Rückgang und führt ihn auf Markt- und Preisentwicklungen zurück. Zugleich erklärt er, die Netto-Neugelder hätten im ersten Halbjahr zugenommen. Ein Insider zeichnet ein deutlich kritischeres Bild: Das Management sei in Panik, baue Personal ab und suche möglicherweise nach einem Käufer. Bergmüller weist diese Darstellung zurück. Es seien keine Stellen gestrichen worden; die Mitarbeiterzahl sei vielmehr leicht gestiegen. Als Grund nennt er unter anderem das Engagement in der Europäischen Union auf Basis einer MiCA-Lizenz. Julius Bär hält an Amina eine strategische Minderheitsbeteiligung. Offen bleibt, wie sich der anhaltende Rückgang der verwalteten Vermögen auf diese Beteiligung und die weitere Entwicklung der Bank auswirkt.