Themen: Kultur
Regionen: Schweiz, Ostschweiz
Der Kunstkiosk entstand im Herbst 2010 als Projekt einer Gestaltungsklasse der Kantonsschule am Burggraben. Sein damaliger Standort befand sich an der Rorschacherstrasse 48. In einer hellen Vierzimmerwohnung führt eine schmale Wendeltreppe nach oben; dort sollen früher Tänzerinnen gewohnt und mit Sexarbeit zusätzlich Geld verdient haben, wie Brückner erklärt. Auf diese Vergangenheit verweisen zwei silberne Ringe an der Wand. Davor ist eine reduzierte Installation von Flavio Hodel aus Gipsfragmenten angebracht. Einen farblichen Kontrast bildet eine bemalte Tür von Fabio Costa. Schriftzug und Malerei weisen auf ihre frühere Funktion als WC-Tür hin. Die Tür stammt noch aus der Zeit des Kunstkiosks an der Rorschacherstrasse 48 und zählt laut Brückner zu den wenigen erhaltenen älteren Arbeiten. Sie versteht sie als Hommage an die Anfangszeit des Projekts und verbindet damit dessen Geschichte mit seiner Zukunft.