Themen: Gesundheit, Klima&Energie
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Die Hitze des Sommers 2026 hat in der Schweiz zwischen Mai und August schätzungsweise 1257 Todesfälle verursacht. Das geht aus einem vorläufigen Bericht des Schweizerischen Tropen- und Public-Health-Instituts Swiss TPH hervor, der im Auftrag der Bundesämter für Gesundheit und für Umwelt erstellt wurde. Die Zahl liegt auf einem ähnlichen Niveau wie im Rekordjahr 2003. Der Sommer 2026 war seit Messbeginn der wärmste in der Schweiz und übertraf den Sommer 2003. Die statistisch den hohen Temperaturen zugeschriebenen Todesfälle entsprechen 14 pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner sowie 5,5 Prozent aller Todesfälle im untersuchten Zeitraum. Besonders stark betroffen waren ältere Menschen: Rund 85 Prozent der Verstorbenen waren mindestens 75 Jahre alt. Hitze ist in der Schweiz die Naturgefahr mit den meisten Todesopfern.