Themen: Gesundheit
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur, Romandie
Eine Schweizer Staatsbürgerin, die mit dem Ebola-Virusstamm Bundibugyo infiziert ist, wird am Genfer Universitätsspital HUG behandelt. Ihr Zustand ist stabil. Ihr Ehemann gilt als enger Kontakt und befindet sich am Universitätsspital Zürich in Isolation. Beide wurden am Montag mit einem medizinischen Evakuierungsflug aus Nigeria in die Schweiz gebracht. Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider dankte dem nigerianischen Gesundheitspersonal für die Behandlung der beiden Schweizer und würdigte die Zusammenarbeit nigerianischer Behörden mit der Weltgesundheitsorganisation, die die Rückführung ermöglicht habe. Die Schweiz verfügt seit 2019 in Genf und Zürich über zwei Referenzspitäler für Krankheiten wie Ebola. Das BAG erklärt, für die Schweizer Bevölkerung bestehe kein Risiko. Ebola wird durch engen Kontakt mit symptomatisch erkrankten Personen oder infizierten Tieren übertragen.