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«La crescita americana non ha arricchito tutti»

cdt.ch
«La crescita americana non ha arricchito tutti»

Themen: Wirtschaft/Finanzen, KI/Digital, Ungleichheit

Regionen: International, Nordamerika

Silvia Berzoni sieht die US-Wirtschaft unter Donald Trump von einem Widerspruch geprägt: Die grossen Kennzahlen blieben robust, doch hohe Lebenshaltungs-, Wohn- und Energiekosten sowie zunehmende Ungleichheit prägten die Erfahrung vieler Haushalte. Trump habe damit eine bereits unter Biden sichtbare Kluft zwischen Wall Street und Familien aufgegriffen, ihre Folgen bislang aber verschärft. Die Inflation liege bei 3,7 Prozent, während die Fed ihre Zinsen wieder anhebe. Besonders kritisch beurteilt Berzoni die Investitionswelle in künstliche Intelligenz. Bis 2032 seien dafür 10'400 Milliarden Dollar vorgesehen, unter anderem für Rechenzentren, Halbleiter, Stromnetze und Rechenkapazitäten. Diese Mobilisierung könne Wachstum erzeugen, erhöhe aber auch Strom-, Wasser-, Kapital- und Chipkosten. Offen sei, wann die Investitionen genügend Erträge abwerfen und wer die wachsenden Kosten trägt. Vor den Midterms bleibe für Europa und die Schweiz vor allem die Unsicherheit über amerikanische Handelsregeln, Marktzugang und die Finanzierung des US-Staatsdefizits bedeutsam.

www.cdt.ch

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