Themen: Gesundheit
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur, International, Afrika
Eine in Nigeria lebende Schweizerin mit einer Ebola-Infektion ist mit einem Rega-Flugzeug von Abuja nach Zürich gebracht worden. Nach der Landung wurde eine Person unter Isolationsvorkehrungen in einen Helikopter umgeladen. Die Rega bestätigte den Flug im Auftrag der Behörden. Das Universitätsspital Zürich teilte mit, es habe eine Person mit Verdacht auf Ebola aufgenommen, bestätigte aber nicht, ob es sich um die aus Nigeria transportierte Frau handelt. Die Patientin ist die Ehefrau eines Mitarbeiters der Schweizer Botschaft in Abuja. Sie soll sich einige Wochen zuvor auf einer Reise nach Uganda angesteckt haben; die Diagnose wurde am 20. Oktober gestellt. Laut nigerianischem Gesundheitsminister hatte sich ihr Zustand verbessert, sie sei bei Bewusstsein und ansprechbar. Ihr symptomfreier Ehemann reiste ebenfalls in die Schweiz. Wegen einer möglichen Ansteckungsfähigkeit galten strenge Sicherheitsmassnahmen. Seit 2019 können in der Schweiz die Universitätsspitäler Zürich und Genf Ebola behandeln.