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La trotteuse, c'est bien, l'atome c'est mieux: pourquoi Rolex se lance dans l'infiniment petit

Heidi News
La trotteuse, c'est bien, l'atome c'est mieux: pourquoi Rolex se lance dans l'infiniment petit

Themen: Technologie, Wissenschaft, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Romandie

Rolex hat gemeinsam mit dem CSEM eine optische Atomuhr auf Rubidiumbasis entwickelt und sie Mitte 2025 in den Qualitätskontrolllaboren am Genfer Hauptsitz installiert. Die Uhr dient als hochpräzise Zeitreferenz, um die Ganggenauigkeit mechanischer Rolex-Uhren unter verschiedenen Bedingungen zu prüfen. Im Kontrollsystem werden ihre Signale fortlaufend mit zwei Cäsium-Atomuhren und einem Wasserstoff-Maser verglichen. Optische Atomuhren arbeiten mit laserinduzierten atomaren Übergängen bei weit höheren Frequenzen als herkömmliche Cäsiumuhren. Laut Rolex beträgt die Abweichung der neuen Uhr rund 0,1 milliardstel Sekunden pro Tag. Ein Prototyp wurde 2024 fertiggestellt; eine weitere Anlage arbeitet in Biel. Über die interne Qualitätskontrolle hinaus sieht das Unternehmen mögliche Anwendungen in Bereichen, die auf exakte Synchronisation angewiesen sind, etwa Satellitennavigation, Finanztransaktionen, Stromnetze, Telekommunikation und Forschung. Atomuhren stützen sich auf definierte Energieübergänge von Atomen; beim Cäsium-133 ist diese Frequenz international die Grundlage der Sekundendefinition.

www.heidi.news

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