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Lage am AKW Saporischja spitzt sich zu

Infosperber
Lage am AKW Saporischja spitzt sich zu

Themen: Ukraine Krieg, Krieg&Frieden, Umwelt

Regionen: International, Russland/Eurasien, Europa

Das russisch besetzte AKW Saporischja ist nach einem vollständigen Stromausfall zum 22. Mal seit Kriegsbeginn nur noch über eine externe Leitung ans Netz angebunden. Die IAEA registrierte allein in den vorangegangenen drei Monaten zehn solche Ausfälle. Bei einem Ausfall übernehmen 19 Dieselgeneratoren die Versorgung der Sicherheitsfunktionen und Reaktorkühlung; der IAEA wurde der Zugang zum Diesellager verweigert. Mehr als zwei Drittel der externen Strahlungsüberwachungsstationen übermitteln laut IAEA keine Daten mehr. In Enerhodar, wo viele Beschäftigte leben, wurden mehrere Drohnenangriffe gemeldet. Am 15. Juli starben der Chefingenieur des Kraftwerks und sein Fahrer bei einem Angriff auf ihr Dienstfahrzeug; Russland macht die Ukraine verantwortlich. IAEA-Chef Rafael Grossi verlangt militärische Zurückhaltung. Für die Schweiz sieht das VBS bei einer Freisetzung mindestens 24 bis 48 Stunden Vorlaufzeit; betroffen wären vor allem Lebensmittelsicherheit und Importe.

Infosperber

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