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„Lassen uns nicht einschüchtern“: Wie Betroffene und Engagierte auf den AfD-Sieg reagieren

Correctiv Schweiz
„Lassen uns nicht einschüchtern“: Wie Betroffene und Engagierte auf den AfD-Sieg reagieren

Themen: Gesellschaft, Partei-Politik, Demokratie

Regionen: International, Europa

Nach dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt reagieren Betroffene und zivilgesellschaftlich Engagierte mit Angst, Trauer und dem Vorsatz, sich nicht einschüchtern zu lassen. In Magdeburg sorgen sich Studierende um Wissenschaftsfreiheit und Kulturförderung; Menschen mit Migrationsgeschichte fürchten eine stärkere Normalisierung von Hass. Am Wahlabend beobachteten über 700 Personen, die sich über den rechtsextrem eingestuften Verein «Ein Prozent» registriert hatten, die Auszählung in Wahllokalen. Grössere Zwischenfälle blieben nach Angaben von Wahlhelfenden aus. In der Altmark berichten Bewohnerinnen und Bewohner zugleich von rechtsextremen Netzwerken, Anfeindungen und Sorgen um Aufenthaltsstatus und Sicherheit. Ivonne Ritter verliess Sachsen-Anhalt bereits, weil sie ihre Arbeit beim freien Bürgerfernsehen unter einer AfD-Regierung nicht fortsetzen wollte. Organisationen wie Miteinander e.V. bereiten sich auf mögliche Einschränkungen und eine angekündigte Patriotismusklausel vor. Sie wollen rechtliche Beratung, Opferhilfe, Netzwerke und sichere Räume für junge Menschen erhalten oder ausbauen.

Correctiv Schweiz

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