Prometheus: Der unabhängige Medienspiegel der Schweiz

Seite wird geladen …

Zum Inhalt springen
Zurück zur Übersicht

«Les lois de la jungle», épisode 6: A Kolwezi, cité dévorée par les mines chinoises et la pollution

letemps.ch
«Les lois de la jungle», épisode 6: A Kolwezi, cité dévorée par les mines chinoises et la pollution

Themen: Wirtschaft/Finanzen, Umwelt, Gesellschaft

Regionen: International, China, Afrika

Kolwezi im Südosten der Demokratischen Republik Kongo gilt wegen seiner grossen Vorkommen als Hauptstadt von Kupfer und Kobalt. Seit 2015 breitet sich die Bergbaugesellschaft Commus in die Stadt aus. Zwei Drittel des Unternehmens gehören dem chinesischen Konzern Zijin Mining. Für die Bevölkerung haben die Sprengungen konkrete Folgen: Der 40-jährige Lehrer Key Mutombu berichtet, dass Detonationen sein Quartier erschüttern und bereits vorhandene Risse in Häusern Angst auslösen. Projektile können nach seiner Darstellung Dächer aus Wellblech durchschlagen. Vor zwei Monaten sei nach einer Sprengung die Fassade eines Nachbarhauses eingestürzt; ein Kind sei verletzt worden. Die betroffene Familie habe von Commus keine Entschädigung erhalten. Die Mine dringt laut Bericht immer weiter Richtung Zentrum der rund zwei Millionen Einwohnerinnen und Einwohner zählenden Stadt vor, ohne deren Lage ausreichend zu berücksichtigen.

www.letemps.ch

Zum Originalartikel