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Les monstres du maccarthysme

Sept
Les monstres du maccarthysme

Themen: Innen-Politik, Demokratie, Kultur

Regionen: International, Nordamerika

Die antikommunistische Kampagne der USA nach 1945 entwickelte sich aus Kaltem Krieg, Rassismus und der politischen Instrumentalisierung von Angst. Präsident Harry Truman schuf 1947 mit Executive Order 9835 ein Loyalitätsprogramm, das Bundesangestellte wegen vermuteter kommunistischer Sympathien überprüfen liess. J. Edgar Hoover und das Komitee für unamerikanische Umtriebe trieben die Jagd auf angebliche Infiltrierte voran; Joseph McCarthy wurde ab 1950 zu ihrer bekanntesten Figur. Millionen Beschäftigte wurden überprüft, während nur wenige tatsächlich entlassen wurden. Dennoch schufen Denunziation, Berufsverbote und schwarze Listen ein Klima der Einschüchterung, das linke Positionen kriminalisierte. Besonders Hollywood geriet unter Druck: Studios stellten ab 1947 über 200 Schauspieler, Filmschaffende und Techniker mit linken Sympathien kalt. Der Text zeigt auch, wie Science-Fiction, «Fahrenheit 451» und Horrorfilme die Paranoia und die gesellschaftlichen Folgen des McCarthyismus aufgriffen. Die Angst vor dem äusseren Feind wurde dabei zunehmend als Angst vor den eigenen gesellschaftlichen Verhältnissen lesbar.

www.sept.info

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