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Liechtenstein gehackt – wer war’s? – Inside Paradeplatz

Inside Paradeplatz

Themen: KI/Digital, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: International, Europa

Ein Angriff auf das Verzeichnis wirtschaftlich berechtigter Personen in Liechtenstein hat nach Angaben des Berichts 31’000 Datensätze erfasst. Betroffen sind Angaben wie Namen, Geburtsdaten, Wohnsitze, Adressen, Staatsangehörigkeiten sowie Art und Umfang wirtschaftlicher Berechtigungen oder Kontrollen bei Stiftungen, Trusts, Anstalten, AGs und GmbHs. Das beim Amt für Justiz geführte elektronische Register dient der Umsetzung verschärfter Geldwäscheregeln; Treuhänder erfassen und aktualisieren Daten über ein Online-Portal, weitere Behörden haben Zugriff. Da offenbar der gesamte Datenbestand entwendet wurde, wird eine technische Schwachstelle als mögliche Ursache vermutet. Die Zahl der Einträge übersteigt die rund 23’000 bestehenden Rechtsträger und könnte auch historische oder gelöschte Einträge umfassen. Als Risiken nennt der Bericht Erpressung, Phishing sowie die Verknüpfung mit anderen Lecks. Der Vorfall trifft den Finanzplatz in einer Phase weiterer Konflikte um Trusts und Stiftungen, darunter rund 800 führungslose, reichen Russen zugeschriebene Trusts.

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