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Linke kämpfen mit zwei Kandidaten – ein taktischer Fehler?

Zentralplus
Linke kämpfen mit zwei Kandidaten – ein taktischer Fehler?

Themen: Partei-Politik, CH-Politik

Regionen: Schweiz, Zentralschweiz

SP und ALG kandidieren bei den Zuger Regierungsratswahlen 2026 mit Jessica Gauch und Andreas Lustenberger für einen Sitz in der Regierung. Anders als bei früheren Absprachen setzen beide Parteien auf ein gemeinsames Zweierticket. Sie erwarten dadurch grössere Sichtbarkeit und Mobilisierung; beide Kandidierenden ergänzten sich fachlich und sprächen unterschiedliche Wählersegmente an. Inhaltlich fordern sie unter anderem bezahlbaren Wohnraum, öffentlichen Verkehr, Velowege, Naturschutz und Gleichstellung. SP und ALG kritisieren zudem die Bilanz der bürgerlich dominierten Regierung, etwa bei Wohnkosten, Verkehr und Personalfragen. Politikwissenschaftler Hans-Peter Schaub hält die Strategie angesichts der starken Amtsinhaber im Majorzsystem für riskant und erwartet eher eine Verzettelung der Stimmen. Sarah Bütikofer beurteilt die linken Stimmen zwar als geschlossen, sieht aber ebenfalls geringe Chancen: Alle bisherigen Regierungsräte treten erneut an, es gibt keine Vakanz und keinen grossen Skandal.

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