Themen: CH-Politik, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Lokalradios und Regionalfernsehen erhalten ab nächstem Jahr rund neun Millionen Franken zusätzlich aus den Radio- und Fernsehgebühren. Damit stehen ihnen jährlich neu insgesamt 95 Millionen Franken zur Verfügung. Der Bundesrat setzt mit der Erhöhung entsprechende Entscheide des Parlaments um. Neu will der Bund auch die Aus- und Weiterbildung von Medienschaffenden sowie Nachrichtenagenturen unterstützen. Für diese Förderbereiche sind jährlich insgesamt acht Millionen Franken vorgesehen. Auch Organisationen wie der Presserat können Beiträge erhalten. Gleichzeitig soll die Radio- und Fernsehgebühr für Haushalte schrittweise sinken: Von heute 335 Franken pro Jahr wird sie bis 2029 auf 300 Franken reduziert.