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Lutte contre la faim: le danger des coupes

lecourrier.ch

Themen: Gesellschaft, Umwelt, CH-Politik

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt, International, International Unbestimmt

645 Millionen Menschen litten 2025 weltweit an Hunger, und 2,69 Milliarden konnten sich keine vielfältige Ernährung leisten. Ein Bericht der Allianz Sufosec über mehr als 12'000 Haushalte in 16 Ländern Afrikas, Lateinamerikas und Asiens verweist zugleich auf Fortschritte: Die durchschnittliche Ernährungsunsicherheit in den untersuchten Projekten sank seit 2021 von 61 auf 41 Prozent, akuter Hunger von über einem Fünftel der Haushalte auf etwa einen Zehntel. Als entscheidenden Ansatz nennt Swissaid die Agroökologie mit lokal angepasstem Saatgut, vielfältigem Anbau, biodiversitätsfördernden Praktiken und gemeinschaftlicher Organisation. Besonders wichtig seien Bäuerinnen, die in manchen Ländern des Südens bis zu 80 Prozent der für Haushalt und lokale Märkte bestimmten Lebensmittel produzierten, aber oft eingeschränkten Zugang zu Land, Saatgut, Finanzierung und Mitsprache hätten. Kürzungen der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit könnten diese Fortschritte gefährden; gefordert wird eine ausreichend finanzierte, langfristige Zusammenarbeit.

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