Themen: Kultur, Gesellschaft, Krieg&Frieden
Regionen: International, Nordamerika
Ed Sheeran weist den Vorwurf zurück, Macklemore wegen dessen Haltung zum Gaza-Krieg von zehn weiteren Terminen seiner USA-Tournee ausgeschlossen zu haben. Nach zwei Auftritten in New Jersey hätten Veranstalter angekündigt, weitere Konzerte abzusagen, falls Macklemore weiterhin als Support-Act auftrete. Der Rapper hatte bei Konzerten «Free Palestine» ins Publikum gerufen und Sheeran danach eine unpolitische Haltung angesichts des palästinensischen Leids vorgeworfen. Sheeran erklärt, er habe mit Veranstaltern und Aktivisten beider Seiten nach einer Lösung gesucht; Macklemores Vertrag habe jedoch mit dem Tourveranstalter bestanden. Robert Kraft, Eigentümer des Gillette-Stadions in Boston, unterstützte das Verbot. Seine Organisation gegen Antisemitismus verweist auf Macklemores jüngste Handlungen sowie frühere antisemitische Rhetorik und Bildsprache. Kraft betont, das palästinensische Leid werde damit nicht bestritten, Engagement dürfe aber weder die jüdische Gemeinschaft verletzen noch die Verantwortung der Hamas verschleiern.