Themen: Klima&Energie, Gesundheit, Gesellschaft
Regionen: Schweiz, Bern/Freiburg
Meret Schefer, 22-jährige Klimaaktivistin aus Langnau im Emmental, engagiert sich nach einer längeren gesundheitlich bedingten Pause wieder im Klimastreik. Die Hitze des Sommers belastet sie besonders stark: Wegen einer Störung des autonomen Nervensystems leidet sie unter Kreislaufschwäche, deren Symptome bei hohen Temperaturen zunehmen. Im Sommer 2022 musste sie ihr Engagement schrittweise aufgeben, 2025 brach sie auch ein Sprachstudium ab. Seit knapp zwei Monaten beteiligt sie sich erneut an der Bewegung, ausgelöst durch den Aufruf zur Grossdemo «Kein 50-Grad-Sommer» vom 25. September. Schefer war 2019 zum Klimastreik gestossen und übernahm in der Regionalgruppe Bern sowie national organisatorische Aufgaben. Sie hofft, dass die gesundheitlichen Folgen der Hitze zusätzliche Menschen für konsequenten Klimaschutz sensibilisieren. Hitzeschutzmassnahmen allein reichten nicht; ohne wirksamen Klimaschutz würden kommende Sommer noch extremer ausfallen.