Themen: Kultur, Wissenschaft
Regionen: International, Europa
Neue Untersuchungen am «Jüngsten Gericht» in der Sixtinischen Kapelle im Vatikan geben Einblick in Michelangelos Maltechnik. Bei Restaurierungsarbeiten im Frühling wurde festgestellt, dass der Künstler eine Art mehrzinkigen Kammpinsel verwendete. Damit konnte er gleichzeitig mehrere Pinselstriche setzen und sie überkreuzen. Laut Barbara Jatta, Direktorin der Vatikanischen Museen, liess diese Technik das Licht auf den dargestellten Körpern vibrieren. Bei den Arbeiten entdeckten Forschende ausserdem ein zuvor verborgenes Selbstporträt Michelangelos.