Themen: Partei-Politik
Regionen: International, Nordamerika
Millionen Menschen in den USA stimmen bei den Zwischenwahlen über die Zusammensetzung des Kongresses ab. Zur Wahl stehen sämtliche 435 Sitze im Repräsentantenhaus sowie 35 Sitze im Senat. Die Demokraten wollen die Mehrheit in beiden Kammern zurückgewinnen, während in mehreren Bundesstaaten knappe Entscheidungen erwartet werden. Der in Washington tätige Korrespondent Luca Marfé verweist darauf, dass amtierende Präsidenten bei Zwischenwahlen statistisch häufig Verluste erleiden. Als Beispiel nennt er Barack Obama, dessen Partei 2010 das Repräsentantenhaus und 2014 auch den Senat verlor. Für Donald Trump wäre es nach Marfés Einschätzung erst dann eine klare Niederlage, wenn die Republikaner nicht nur das Repräsentantenhaus, sondern auch den Senat abgeben müssten. Unabhängig vom Ausgang werde Trump voraussichtlich seinen Kurs fortsetzen. Für einen Verlust des Kongresses habe er angekündigt, als «Mister Veto» zu agieren.