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Milliardäre bekämpfen Reichensteuer – mit 150 Millionen Dollar

Infosperber
Milliardäre bekämpfen Reichensteuer – mit 150 Millionen Dollar

Themen: Ungleichheit, Demokratie, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: International, Nordamerika

Kalifornien stimmt im November über Proposition 40 ab, eine einmalige Steuer von fünf Prozent auf Nettovermögen über einer Milliarde Dollar für das Jahr 2026. Betroffen wären laut Vorlage rund 200 Milliardäre sowie nicht gemeinnützige Trusts. Die Einnahmen sollen zweckgebunden in Gesundheitsversorgung, Schulen und Lebensmittelhilfen fliessen. Gewerkschaften des Gesundheitswesens hatten die Initiative lanciert, um die Vermögensungleichheit zu verringern. Gegner sammelten über 150 Millionen Dollar für die Kampagne. Google-Mitgründer Sergey Brin soll davon mehr als 90 Millionen beigesteuert haben; laut Schätzungen würde ihn die Steuer rund 13 Milliarden Dollar kosten. Die Befürworter verfügten Anfang August über rund 30 Millionen Dollar. Gouverneur Gavin Newsom lehnt die Vorlage ab und verweist auf das Risiko eines Wegzugs von Milliardären. Zwei Gegeninitiativen könnten die Steuer trotz einer Annahme aushebeln: Proposition 41 über Ausgabenobergrenzen und Proposition 42 über ein Verbot neuer Steuern auf persönlichem Vermögen.

Infosperber

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