Themen: Leben, Umwelt
Regionen: Schweiz, Zentralschweiz
Zentralschweizer Polizeikorps warnen vor Wildunfällen, deren Risiko besonders in der Dämmerung und in Gebieten mit häufigem Wildwechsel steigt. Autofahrende sollen entsprechende Signale beachten, die Geschwindigkeit anpassen und in Wäldern, an Waldrändern sowie bei schlechten Lichtverhältnissen besonders aufmerksam fahren. Reflektierende Tieraugen am Strassenrand können auf Wild hinweisen. Wird ein Tier erkannt, soll die Geschwindigkeit sofort reduziert und das Fernlicht abgeblendet werden; kurze Hupsignale können helfen, das Tier von der Fahrbahn zu vertreiben. Da Rehe oder Hirsche oft nicht allein unterwegs sind, ist mit weiteren Tieren zu rechnen. Bei einer Kollision empfehlen die Polizeikorps kontrolliertes Bremsen, festes Halten des Lenkrads und das Beibehalten der Fahrspur. Riskante oder panikartige Ausweichmanöver sollen unterbleiben. Danach sind Warnblinker einzuschalten, die Unfallstelle zu sichern und die Polizei über 117 zu verständigen. Wildunfälle sind meldepflichtig. Verletzte oder tote Tiere dürfen nicht berührt werden; Wildhut oder Jagdaufsicht übernehmen das weitere Vorgehen.