Themen: Kultur, Umwelt, Leben
Regionen: Schweiz, Zentralschweiz
Die Gemeinde Horw hat das Baugesuch für die erste Etappe der Sanierung und Umgestaltung ihres Friedhofs eingereicht. Der Einwohnerrat hatte dafür im Februar einen Sonderkredit von 3,8 Millionen Franken bewilligt. Die Arbeiten sollen rund 20 Monate dauern. Mehrere Grabreihen auf den Terrassen werden aufgehoben. Geplant sind neue Grünflächen, ein Gemeinschaftsgrab und Flächen für Baumbestattungen. Auf der dritten Terrasse soll die «Himmelswiese» entstehen: Die Asche wird in einem kurz geschnittenen Rasenfeld beigesetzt, das von einer blühenden Wiese, drei Bäumen und einem Wasserbecken aus dunklem Naturstein umgeben ist. Namen sollen auf einem Metallrelief an der Terrassenmauer stehen. Bei Baumbestattungen wird die Asche ohne Urne beigesetzt. Die Gemeinde will frei werdende Flächen als artenreiche Blumenwiesen und Aufenthaltsorte gestalten, invasive Pflanzen entfernen sowie Sicherheit verbessern. Zäune, Handläufe und reparierte Stolperstellen sollen dabei den Denkmalschutz berücksichtigen. Auch die Beleuchtung wird mit bernsteinfarbenem, sensorengesteuertem Licht insektenfreundlicher.