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«Mit Velohatz gegen die Sommerflaute»

Infosperber
«Mit Velohatz gegen die Sommerflaute»

Themen: Gesellschaft, Leben

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Pete Mijnssen, Chefredaktor des «Velojournal», widerspricht der Darstellung, sein Magazin habe Rotlichtverstösse von Velofahrenden als sicherer oder gerechtfertigt dargestellt. Ein Ende April veröffentlichter Beitrag habe vielmehr anhand von Studien erläutert, dass Infrastruktur, Verkehrsfluss und subjektiv wahrgenommenes Risiko das Verhalten beeinflussen. Es sei um Einordnung gegangen, nicht um einen Aufruf zu Regelverletzungen. Infosperber habe den Text dagegen als Rechtfertigung von Fehlverhalten und als Aufforderung interpretiert, nur nachvollziehbare Regeln einzuhalten. Auch ein Interview von Tele-Züri kritisiert Mijnssen als vorgefertigte Polemik über undiszipliniert fahrende Velofahrende. Hinweise auf weitere Gefährdungsfaktoren seien nicht erwünscht gewesen. Er warnt vor einer kollektiven Abwertung von Velofahrenden und verweist auf einen Bericht über rasch eskalierende Konflikte auf Zürcher Strassen. Zugleich räumt er ein, dass es undisziplinierte Velofahrende gebe, und plädiert für Deeskalation. Bei Unfällen sei ein Auto dem verletzlichen Menschen auf dem Velo physisch überlegen.

Infosperber

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