Themen: Umwelt, Technologie, Wissenschaft
Regionen: International, International Unbestimmt
Mit der wachsenden Zahl von Raketenstarts und Satelliten nimmt auch der Weltraumschrott zu, der in die Erdatmosphäre zurückkehrt. Grosse Schrottobjekte von mindestens einer Tonne treten laut Weltraumsicherheitsexperte Mariusz Slonina ungefähr einmal pro Woche in die Atmosphäre ein; kleinere Teile sogar täglich. Zwar verglüht der grösste Teil, einzelne Trümmer schlagen jedoch auf der Erde auf. 2024 fiel in Kenia ein heisser Raketenring auf einen Acker, ausrangierte Hardware der Internationalen Raumstation traf ein Haus in Florida. Auch Teile einer SpaceX-Rakete in Polen und ein chinesischer Satellit bei Teneriffa sorgten für Aufmerksamkeit. Beim Wiedereintritt von Raketen wurden erstmals erhebliche Lithiumanreicherungen festgestellt; die Folgen für die Atmosphäre sind offen. Aluminiumoxide aus verglühten Objekten können den Ozonabbau beschleunigen. Im vergangenen Jahr starteten mehr als 300 Raketen, während über 16’000 Satelliten die Erde umkreisen. Elon Musk beantragte zudem eine Genehmigung für bis zu einer Million weiterer Satelliten.