Themen: Kultur, Kultur/Feuilleton
Regionen: Schweiz, Romandie
Monique Jacot ist nach einem letzten Treffen in ihrem Haus in Epesses gestorben. Die 89-jährige Fotografin, deren Gesundheit seit einigen Jahren angeschlagen war, empfing Patrick Vallélian inmitten von Bildern, Kameras und Erinnerungen an ein Leben für Fotografie und Fotojournalismus. Sie interessierte sich für das geplante Sept-Mook, das ihr Werk würdigen sollte, und legte besonderen Wert darauf, dass keine Bilder in den Seitenfalten beschnitten würden. Die Publikation geht auf eine Idee von Peter Pfrunder, dem ehemaligen Direktor der Fotostiftung Schweiz, zurück. Sie versammelt Texte zur Einordnung ihrer Karriere, ein Interview, Zeugnisse sowie drei Portfolios. Diese beleuchten Jacots Arbeiten über Frauen, ihre grossen Reportagen und ihre wenig bekannten Porträts von Stars. Ihr Tod hinterlässt laut Vallélian eine grosse Lücke und zugleich den Auftrag, das Werk einer prägenden Fotografin der Gegenwart weiter zugänglich zu machen.