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Moslem-Chauffeur rollt Gebetsteppich aus, Verkehrsbetriebe schweigen

Inside Paradeplatz
Moslem-Chauffeur rollt Gebetsteppich aus, Verkehrsbetriebe schweigen

Themen: Gesellschaft, Migration/Asyl

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Ein Chauffeur der Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland hielt am 8. Juli in Stäfa an der Haltestelle Frohberg einen fahrplanmässigen Bus der Linie 880 an. Er stieg aus, rollte vor dem Fahrzeug einen Gebetsteppich in Richtung Mekka aus und verrichtete ein Gebet. Fahrgäste und Anwohner beobachteten den Vorfall; zuvor hatte die Weltwoche darüber berichtet. Die VZO erklärten, sie respektierten in der Schweiz Glaubens- und Meinungsfreiheit. Zugleich hielten sie fest, religiöse Praktiken während der Arbeit entsprächen nicht ihrer Idee und ihren Vorgaben. Der Zürcher Verkehrsverbund, in dessen Auftrag die VZO verkehren, verwies auf die Zuständigkeit der VZO. Der Beitrag kritisiert beide Stellungnahmen als ausweichend und fordert eine klare Regelung für Gebete während fahrplanmässiger Fahrten. Er verweist zudem auf vergleichbare Fälle in Deutschland und verbindet diese mit Spekulationen über gezielte Provokationen und die gesellschaftliche Stellung des Islams.

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