Themen: Kultur, KI/Digital, Technologie
Regionen: Schweiz, Basel/NWCH, International, Europa
Naomi Lubrich, Direktorin des Jüdischen Museums in der Schweiz, erörtert mit Mitgliedern der Vereinigung jüdischer Museen in Europa die Zukunft musealer Arbeit. Im Zentrum steht die Frage, wie Museen als Orte von Objekten auf technische Entwicklungen reagieren sollen. Digitalisierung und künstliche Intelligenz fordern bestehende Formen der Szenographie, des Erzählens und der Vermittlung heraus. Diskutiert wird, welche Rolle digitale Anwendungen und KI künftig im Museum einnehmen können und sollen. Dabei geht es nicht bloss um zusätzliche technische Mittel, sondern um ihre Bedeutung für die Präsentation von Sammlungen, die Gestaltung von Ausstellungen und den Zugang des Publikums zu historischen und kulturellen Inhalten. Die Gesprächspartner geben Einblicke in eine aktuelle Debatte innerhalb jüdischer Museen in Europa, deren Institutionen vor ähnlichen Fragen zur Verbindung von materiellen Objekten und digitalen Formen der Vermittlung stehen.