Themen: Wirtschaft/Finanzen, CH-Politik
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt, International, Nordamerika
Eine einmalige kalifornische Vermögenssteuer von fünf Prozent, über die am 3. November abgestimmt wird, bildet den Ausgangspunkt für eine Analyse internationaler Steuerregeln. Sie soll unter anderem Ausfälle mitfinanzieren, die Trumps Steuergesetz durch Kürzungen bei Medicaid und Lebensmittelhilfe verursacht. Zugleich zeigt der Beitrag, dass Tesla, Amazon und Alphabet 2025 auf US-Gewinne Bundessteuern von 0, 1,4 beziehungsweise 7,9 Prozent zahlten; der gesetzliche Satz beträgt 21 Prozent. Niedrig besteuerte Konzerngewinne steigerten Aktienwerte, während Vermögenszuwächse der Gründer meist erst beim Verkauf besteuert würden. Die 2021 von rund 140 Staaten vereinbarte OECD-Mindeststeuer von 15 Prozent wurde für US-Konzerne durch die seit 2026 geltende «Side-by-Side-Lösung» weitgehend entschärft. Die Schweiz erhebt dagegen nationale und internationale Ergänzungssteuern. US-Mutterhäuser könnten daher Funktionen zurück in die USA verlagern. Bern solle bei der vorgesehenen OECD-Überprüfung bis 2029 auf gleiche Regeln drängen.