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Mutter aller Blasen platzt 2027

Inside Paradeplatz
Mutter aller Blasen platzt 2027

Themen: KI/Digital, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: International, International Unbestimmt

Der Autor hält ein Platzen der gegenwärtigen KI-Investitionsblase im Jahr 2027 für möglich. Er verweist auf einen Bericht der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich zu Technologie- und Infrastrukturblasen der vergangenen 200 Jahre. Zwischen Entstehung und Zusammenbruch solcher Spekulationsphasen seien im Durchschnitt vier bis fünf Jahre vergangen. Wenn der aktuelle KI-Boom 2023 begonnen habe, liege 2027 somit in einem historisch kritischen Zeitraum. Die Einschätzung richtet sich nicht gegen künstliche Intelligenz als Technologie, sondern gegen die wirtschaftliche Tragfähigkeit der Erwartungen, Investitionen und Firmenbewertungen. Besonders kritisch sieht der Autor hohe Ausgaben für KI-Rechenzentren und Infrastruktur, die zu einem erheblichen Teil fremdfinanziert seien. Genannt werden hohe Bewertungen von OpenAI und Anthropic, ein geplanter Börsengang von Anthropic im Oktober sowie angekündigte Investitionen von 500 Milliarden US-Dollar. Insgesamt seien rund 1,5 Billionen US-Dollar für KI-Infrastruktur geflossen oder vorgesehen.

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