Themen: Kultur, Innen-Politik, Gesellschaft
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Nach dem Terrorangriff auf den Berliner Christopher Street Day vom 25. Juli prüft die Stadtpolizei Zürich die Sicherheitslage für die Street Parade vom 8. August erneut. Bei der Attacke in Berlin wurde eine Frau getötet und 29 Menschen verletzt. Laut Polizeisprecherin Judith Hödl fliesst der Anschlag in die Lagebeurteilung ein. Das Risiko eines Terroranschlags sei jedoch seit Jahren Teil des Sicherheitskonzepts, weil die Street Parade eine offene Grossveranstaltung im öffentlichen Raum ist. Zugangskontrollen und Ticketverkäufe soll es weiterhin nicht geben; der Veranstalter will den offenen Charakter bewahren. Gegen unerlaubte Fahrzeuge setzt die Parade auf Fahrzeugrückhaltevorrichtungen und seit 2019 auch mobile Stahlsperren. Von einem Gesamtbudget von 4,8 Millionen Franken sind 370'000 Franken für Sicherheit vorgesehen. Während des Umzugs sollen 700 bis 800 professionelle Sicherheitskräfte sowie sämtliche Zürcher Polizeieinheiten im Einsatz sein. Eine Kommandozentrale überwacht das Gelände.