Themen: Umwelt, Innen-Politik
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Das Hagelgewitter vom 28. August hat an Autos, Gebäuden, Photovoltaikanlagen und landwirtschaftlichen Kulturen im Mittelland geschätzte Schäden von 1,7 Milliarden Franken verursacht. Davon entfallen laut Swiss Re rund 800 Millionen Franken auf Fahrzeuge. In Winterthur registrierte die Gebäudeversicherung Kanton Zürich 4827 Schadenmeldungen auf Stadtgebiet. Von insgesamt rund 20'000 Meldungen bei der GVZ stammt damit fast jede vierte aus Winterthur. Konkrete Schadensummen für die Stadt liegen noch nicht vor; die Anfang September genannten 200 Millionen Franken dürften inzwischen deutlich überschritten sein. Die GVZ bezeichnet das Ereignis als grössten Einzelfall seit ihrer Gründung 1808 und stellte 20 zusätzliche Mitarbeitende für die Bearbeitung ein. Kantonsrat Urs Wegmann und weitere Unterzeichnende kritisierten eine verspätete Alertswiss-Warnung. Der Regierungsrat verwies auf die begrenzte Vorhersagbarkeit der schnell entstehenden Gewitterzelle und bestehende Meteo-Schweiz-Warnungen.