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Negativer Amtsbericht statt Einsprache

Frutiglaender
Negativer Amtsbericht statt Einsprache

Themen: Migration/Asyl, Innen-Politik

Regionen: Schweiz, Bern/Freiburg

Die Gemeinde Kandersteg hat gegen das Baugesuch für eine Kollektivunterkunft keine Einsprache eingereicht, obwohl sie zuvor Widerstand bis vor Bundesgericht angekündigt hatte. Gemeinderätin Franziska Ryter erklärt, die Gemeinde habe ihre Vorbehalte in einem negativen Amtsbericht festgehalten. Das Regierungsstatthalteramt Frutigen entscheide als Leitbehörde über die Einhaltung der baurechtlichen Grundordnung sowie mögliche Nachbesserungen oder eine Ablehnung. Falls eine Baubewilligung erteilt werde, könne die Gemeinde bei der Bau- und Verkehrsdirektion Beschwerde führen, weil sie durch die vorgeschriebene Vernehmlassung am Vorverfahren beteiligt sei. Beim Kanton gingen 130 Einsprachen ein, zwei davon verspätet. Ein grosser Teil ist vervielfältigt oder weitgehend identisch: 67 folgen einer ersten Vorlage, 25 einer zweiten und 12 einer dritten. Das kantonale Amt für Integration und Soziales ist Bauherrschaft und muss wie die Gemeinde bis 8. Oktober schriftlich Stellung nehmen. Zwei Fachstellen verlangen zudem Nachforderungen. Kein Gemeinderatsmitglied erhob als Privatperson Einsprache.

www.frutiglaender.ch

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