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NZZ-Crash-Propheten: Schreiben, bis die Kurse fallen

Inside Paradeplatz
NZZ-Crash-Propheten: Schreiben, bis die Kurse fallen

Themen: Wirtschaft/Finanzen, Kultur/Feuilleton

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Der Beitrag kritisiert die wiederholten Warnungen der NZZ vor einem drohenden Börsenkollaps. Seit Mai 2025 habe die Zeitung Risiken wie eine KI-Blase, einen Ölschock unter Donald Trump und einen «perfekten Sturm» hervorgehoben. Die Märkte hätten sich jedoch anders entwickelt: Der S&P 500 sei von rund 5’900 Punkten auf Rekordhöhen im Bereich von 7’500 Punkten gestiegen, auch Euro Stoxx 50 und SMI hätten deutlich zugelegt. Der Autor meint, Anlegerinnen und Anleger hätten durch solche Warnungen Renditen verpassen können. Zudem beanstandet er einen Widerspruch in der NZZ-Berichterstattung: Im April 2026 habe das Blatt einerseits den Aktienerfolg als leicht erreichbar dargestellt und andererseits davor gewarnt, zu wenig Geld in Aktien anzulegen. Die fortgesetzten Crash-Prognosen beschreibt der Text satirisch als Strategie, so lange zu warnen, bis eine Vorhersage irgendwann zutrifft.

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