Themen: Technologie, Klima&Energie, Wissenschaft
Regionen: International, Südostasien
Helical Fusion und der japanische Baukonzern Hazama Ando haben eine Absichtserklärung für die Entwicklung und den Bau künftiger Fusionsenergieanlagen unterzeichnet. Hazama Ando tritt zugleich dem Helix-Programm als offizieller Partner bei und soll seine Erfahrung beim Bau von Energieanlagen und Infrastruktur einbringen. Die Partner wollen bauliche Anforderungen und Umsetzungsstrategien für Fusionskraftwerke ausarbeiten. Zentral ist die Pilotanlage Helix Kanata, mit der Helical Fusion in den 2030er-Jahren Fusionsstrom wirtschaftlich nutzbar machen will. Das Unternehmen verfolgt einen Helical-Stellarator-Ansatz zur magnetischen Einschliessung eines mehrere Millionen Grad heissen Plasmas. Komplex angeordnete Magnetspulen sollen das Plasma ohne dauerhaften Strom im Plasma stabil halten und damit einen kontinuierlichen Kraftwerksbetrieb ermöglichen. Als Zwischenschritt entwickelt Helical Fusion zudem die integrierte Demonstrationsanlage Helix Haruka. CEO Takaya Taguchi spricht am 26. November an der Innovationskonferenz Open-i in Zürich über das Programm.