Themen: Kultur/Feuilleton
Regionen: International, Europa
Die deutsche Gegenwartsliteratur setzt sich mit einer als Polykrise wahrgenommenen Gegenwart auseinander. Im Fokus stehen Rechtsruck und die Befürchtung eines neuen Faschismus. Die literarischen Deutungen bewegen sich zwischen alarmierender Diagnose und möglicher Vorahnung: Sie können als Ausdruck von Panik oder Paranoia gelesen werden, aber auch als prophetische Wahrnehmung gesellschaftlicher Entwicklungen. Damit rückt die Frage in den Mittelpunkt, wie Literatur politische und soziale Missstände wahrnimmt und sprachlich verarbeitet.