Themen: Wirtschaft/Finanzen, Technologie
Regionen: Schweiz, Romandie
Leclanché konnte Mitte Oktober zwei Monate ausstehende Löhne nur knapp bezahlen. Es war innerhalb eines Jahres die zweite grosse Liquiditätskrise nach jener im Januar. Das Unternehmen beschäftigt 330 Personen, davon 170 in Yverdon und 140 in Deutschland; weitere Mitarbeitende arbeiten in den USA, Grossbritannien, Norwegen und Frankreich. Der Mehrheitsaktionär übernahm erneut die Finanzierung. Die chronischen Schwierigkeiten bleiben jedoch bestehen. Nach jahrelangen wandelbaren Darlehen hält der luxemburgische Fonds SEF-LUX 95 Prozent des Unternehmens; dahinter steht das Genfer Family Office Golden Partner. Laut CEO Pierre Blanc verhindert diese Eigentümerstruktur den Einstieg zusätzlicher Investoren und erschwert die Finanzierung des Wachstums. Dies geschehe, obwohl Leclanché nach seiner Einschätzung einen wichtigen kommerziellen Schritt erreicht habe und der finanzielle Ausgleich nahe sei.