Themen: Innen-Politik, Krieg&Frieden, KI/Digital
Regionen: Schweiz, Bern/Freiburg
Während der viertägigen Verbundsübung «Fides 26» vom 12. bis 15. September trainierten bis zu 180 Mitarbeitende der Kantonspolizei Bern und rund 1000 Angehörige der Territorialdivision 1 der Schweizer Armee die Zusammenarbeit in ausserordentlichen Lagen. Die Übung fand an verschiedenen Standorten im Kanton Bern statt und umfasste Führung, Informationsaustausch, den Schutz kritischer Infrastruktur sowie spezialisierte Einsätze. Grundlage war ein fiktives Szenario einer länger dauernden hybriden Bedrohung mit wachsender Kriegsgefahr in Europa, Cyberangriffen, Desinformation und Terroranschlägen. Die Armee sicherte im Auftrag der Kantonspolizei unter anderem die Sendetürme Bantiger und Ulmizberg sowie die Energiezentrale Forsthaus in Bern. Weitere Module betrafen eine gegnerische Drohne, radioaktives Material in einem Lastwagen und einen Konvoi sensibler Stoffe. Die Sicherheitsdirektion beurteilt die Zusammenarbeit grundsätzlich positiv, will aber festgestellte Schwachstellen bei Abläufen und Schnittstellen auswerten und gegen Ende Jahr informieren.