Themen: Technologie, Kultur
Regionen: Schweiz, Aargau/Solothurn
KWC lanciert mit «KWC ORA» eine Badarmaturenserie in fünf Farben, darunter gebürstetes Gold sowie Oberflächen in Graphit und Kupfer. Das Unternehmen aus Unterkulm knüpft damit an die wechselhafte Farbgeschichte des Badezimmers an: Nach den funktionalen weissen Nasszellen der 1950er-Jahre brachten PVC und Designexperimente in den 1960er- und 1970er-Jahren wieder kräftige Farben in den Raum. KWC wurde 1897 gegründet und brachte damals seine erste Armatur, das «Gashähnli», auf den Markt; 1906 zeigte die Firma ein vollständig ausgestattetes Bad. Für die neue Serie investierte sie am Standort in eine PVD-Anlage. Bei der Physical Vapor Deposition wird Metall in einer Vakuumkammer verdampft und als dünne Schicht auf die Armatur aufgebracht. Laut KWC verbindet sich die Beschichtung fest mit der Oberfläche, ist härter als Stahl, kratzfest und korrosionsbeständig. Die Armatur soll dabei einen dezenten Akzent setzen und sich zugleich harmonisch in den Raum einfügen.