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Privatbanken: Vermögen steigen, die Margen schrumpfen

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Privatbanken: Vermögen steigen, die Margen schrumpfen

Themen: Wirtschaft/Finanzen, KI/Digital

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt

Schweizer Privatbanken stehen trotz wachsender Vermögen vermögender Kunden unter starkem Rentabilitätsdruck. Laut der Studie «Too Rich, Too Thin?» sank die durchschnittliche Ertragsmarge im europäischen Private Banking von 76 auf 73 Basispunkte. Hongkong überholte die Schweiz 2025 beim grenzüberschreitend verwalteten Vermögen mit 2,95 gegenüber 2,94 Billionen Dollar; bis 2030 wird für Hongkong ein stärkeres Wachstum erwartet. Gleichzeitig schrumpft die Zahl kleiner Schweizer Privatbanken: Institute mit weniger als zehn Milliarden Franken verwaltetem Vermögen gingen innert 15 Jahren von 118 auf 48 zurück. Viele Banken weisen hohe Cost-Income-Ratios auf, weshalb weitere Übernahmen und Fusionen erwartet werden. Bei direktem Zugang zu Kryptowährungen liegt die Schweiz zahlenmässig vorn, ebenso bei direkten Private-Markets-Angeboten. KI wird zwar bereits breit eingesetzt, doch die meisten Banken erwarten kurzfristig kaum Kosteneinsparungen. Zusätzlichen Wettbewerb schafft die abnehmende Kundenbindung, insbesondere beim Generationenwechsel.

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