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Problemkind Krankenkosten auf der Spur (Teil 3) – Inside Paradeplatz

Inside Paradeplatz

Themen: Gesundheit, Wirtschaft/Finanzen, CH-Politik

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt

Die Finanzierung von Arzt- und Spitalrechnungen setzt sich laut Beitrag aus zehn Prozent Selbstbehalt sowie 55 Prozent Kantons- und 45 Prozent Krankenkassenanteil zusammen. Das kantonal organisierte Gesundheitswesen biete Sparpotenzial; als Vergleich wird Dänemarks Reduktion von 470 auf 70 spezialisierte Spitäler angeführt. Kritisiert werden unzureichende Kontrollen von Rechnungen durch Versicherer und Kantone sowie hohe Tarife, etwa für kurze administrative Leistungen von Spezialisten. Weitere Kostentreiber seien Medikamentenpreise, die in der Schweiz bis doppelt so hoch wie im Ausland seien könnten, und CEO-Löhne von Krankenkassen bis zu einer Million Franken; der Bund wolle diese auf 400'000 Franken begrenzen. Der Beitrag verweist zudem auf Schönheitsoperationen und auf mutmassliche informelle Zahlungen an Ärzte für raschere Operationstermine. Die Patientenstelle Zürich habe innerhalb von sechs Monaten 32 entsprechende Vorfälle gemeldet; die höchste Forderung habe 8'000 Franken betragen.

insideparadeplatz.ch

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