Themen: Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Aargau/Solothurn
Die Raiffeisen Beromünster hat im vergangenen November neue Filialräume in einem Gewerbehaus in Reinach AG bezogen. Der Grundeigentümer ist ein Immobilienunternehmer mit zahlreichen Geschäfts- und Wohnliegenschaften in der Schweiz und hohen offenen Bankkrediten. Er war laut Beitrag in einem Fall wegen Nötigung zu 18 Monaten bedingt verurteilt worden, nachdem es zu Drohungen und Erpressungsversuchen gekommen war. Der Unternehmer hatte seine Unschuld beteuert. In einem weiteren Verfahren soll er vor dem Kantonsgericht Schwyz wegen mutmasslicher Anstiftung zur Brandstiftung erscheinen; hierfür gilt die Unschuldsvermutung. Der Beitrag stellt die Frage, ob die Verantwortlichen der Bank die Vorgeschichte des Eigentümers prüften oder als unerheblich bewerteten. Auch die Raiffeisenbank Winterthur soll dem Unternehmer Hypothekarkredite in einstelliger Millionenhöhe gewährt haben. Der Fall wird in einen kritisch gezeichneten Kontext von Kontroll- und Führungsfragen innerhalb der Raiffeisen-Gruppe gestellt.