Themen: Ukraine Krieg, Krieg&Frieden, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur, International, Europa
Rheinmetall zählt seit Russlands Angriff auf die Ukraine zu den grossen Profiteuren der europäischen Aufrüstung. Die vertraglich zugesicherten Aufträge des Rüstungskonzerns stiegen laut Beitrag von 24,5 Milliarden Euro Ende 2021 auf 80,5 Milliarden Euro Mitte 2026. CEO Armin Papperger erwarte für das laufende Jahr mehr als 100 Milliarden Euro. Der Text kritisiert, dass steigende Militärbudgets und anhaltende Kriege Umsätze und Renditen der Rüstungsindustrie erhöhten. Zugleich wird die Geschichte von Rheinmetall-Borsig im Zweiten Weltkrieg thematisiert: Der Konzern verwaltete KZ-Aussenlager und setzte Häftlinge sowie Kriegsgefangene zur Zwangsarbeit ein. In Zürich-Oerlikon sitzt Rheinmetall Air Defence, das laut Beitrag bis zu 60 Stellen pro Monat schafft, vor allem für Drohnenabwehrsysteme. Der frühere CEO Oliver Dürr setzte sich wiederholt für Lockerungen des Schweizer Kriegsmaterialgesetzes ein. Anfang September protestierten in Köln Tausende gegen Rheinmetall und Militarisierung; der Beitrag schildert dabei einen harten Polizeieinsatz.