Themen: KI/Digital, Leben
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Eine Käuferin erwarb auf Ricardo vermeintliche Apple-Airpods der dritten Generation für 170 Franken. Hinzu kamen neun Franken Versand und 6.85 Franken für den Dienst «Käuferschutz+». Weil sie an der Echtheit zweifelte, liess sie die Kopfhörer bei einem autorisierten Apple-Händler prüfen. Dieser bestätigte, dass es sich um eine Fälschung handelte. Zu diesem Zeitpunkt waren seit dem Kauf jedoch zwei Wochen vergangen, und eine Rückforderung über den Käuferschutz war laut Ricardo nicht mehr möglich. Die Plattform verwies die Käuferin an den Verkäufer; ihre Forderung müsse sie allenfalls gerichtlich geltend machen. Wer bei gefälschter Ware die Polizei einschaltet, riskiert zudem, den Käuferschutz zu verlieren.