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Rieter gerade nach unten – Spuhler macht nichts

Inside Paradeplatz
Rieter gerade nach unten – Spuhler macht nichts

Themen: Wirtschaft/Finanzen, BRICS

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Rieter geriet nach einer Verkaufsempfehlung der UBS an der Börse stark unter Druck: Die Aktie verlor laut Angaben 15 Prozent. Als Ursachen werden nicht nur die unmittelbare Marktreaktion, sondern jahrelanges Missmanagement genannt. Der Textilmaschinenbauer habe zu hohe Kosten und eine überdimensionierte Zentrale in Winterthur. Die knapp 700 Schweizer Mitarbeitenden entsprächen rund zehn Prozent der weltweiten Belegschaft, verursachten jedoch knapp einen Fünftel der gesamten Lohnkosten. Zugleich sei Rieter in wichtigen BRICS-Märkten der Textilherstellung kaum präsent. Indien und weitere BRICS-Staaten unterstützten lokale Textilunternehmen mit staatlichen Projekthilfen, während Rieter aussen vor bleibe. Das Unternehmen biete zu teure Produkte für die Nachfrage dieser Märkte an. Kritisiert wird insbesondere Peter Spuhler, der 33 Prozent an Rieter hält; Martin Haefner besitzt 17 Prozent. Ein Kritiker befürchtet ein Schicksal ähnlich jenem von Sulzer Diesel.

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