Themen: Wirtschaft/Finanzen, Leben
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Robin Lingg, der im April überraschend aus dem Verwaltungsrat von Ringier ausschied, will in der Zürcher Altstadt ein Geschäft für Kleider aus Mexiko eröffnen. An der Torgasse 6 sollen farbige Shirts mit Motiven wie Tigern, Totenköpfen und Drachen verkauft werden. Lingg präsentiert die Ware bereits auf LinkedIn und erklärt, er trage ein solches Shirt seit zehn Jahren; es sehe noch immer aus wie neu. Vor seinem Rückzug bei Ringier war Lingg während 13 Jahren in der Gruppe tätig und wurde als möglicher Nachfolger seines Onkels Michael Ringier gehandelt. Berichte über die Gründe seines Ausscheidens waren nach einer anwaltlichen Intervention unterblieben. Lingg kündigt nun Ausbaupläne an: Neben einem weiteren Geschäft in Zürich arbeitet er nach eigenen Angaben an Pop-up-Stores in Basel, Bern und Genf.