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Ruag-Affäre grösser als bisher bekannt

Zentralplus

Themen: Wirtschaft/Finanzen, Innen-Politik, Technologie

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt

Eine Untersuchung einer von Ruag beauftragten Anwaltskanzlei deutet darauf hin, dass die Betrugsaffäre beim Schweizer Rüstungskonzern umfangreicher ist als bisher bekannt. Demnach soll es zahlreiche weitere Betrugsfälle geben, und deutlich mehr Personen könnten beteiligt sein. Bisher stand ein ehemaliger Ruag-Kadermitarbeiter im Zentrum, der Panzerersatzteile verkauft und die Einnahmen selbst behalten haben soll. Ruag hat inzwischen mehrere frühere Mitarbeitende angezeigt und verlangt insgesamt 51 Millionen Euro Schadenersatz. Zudem sollen sensible Zeichnungen von Bauteilen widerrechtlich an private E-Mail-Adressen verschickt worden sein. Kopien dieser Bauteile gelangten in Lager und Werkstätten von Ruag.

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