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Russia provocation against NATO can't be “ruled out”

European Correspondent
Russia provocation against NATO can't be “ruled out”

Themen: Ukraine Krieg, Krieg&Frieden, Geopolitik

Regionen: International, Russland/Eurasien, Europa

CIA-Direktor John Ratcliffe traf am 25. August in Moskau die russischen Geheimdienstchefs Sergej Naryschkin und Alexander Bortnikow. Präsident Wladimir Putin nahm nicht teil. Dem Treffen gingen laut Berichten neue US-Erkenntnisse über ein dringlicheres Risiko russischer Eskalation voraus. Zwei Tage später informierte der US-Verteidigungsbeamte Elbridge Colby NATO-Botschafter und Generalsekretär Mark Rutte in Brüssel. Polens Regierungschef Donald Tusk erklärte daraufhin, Provokationen gegen NATO-Mitglieder seien in den nächsten sechs Monaten nicht auszuschliessen. Fachleute sehen keine Anzeichen für eine russische Militärinvasion in ein NATO-Land, rechnen aber mit Sabotage, Angriffen auf kritische Infrastruktur oder Cyberattacken. Russland teste bereits Schwachstellen europäischer Gesellschaften und Infrastruktur. Besonders problematisch sei die Grauzone zwischen Konsultationen nach Artikel 4 und dem Bündnisfall nach Artikel 5, weil die Schwelle eines bewaffneten Angriffs unklar bleibe. Ratcliffe soll zudem ein Treffen von Donald Trump, Putin und Wolodymyr Selenskyj vorgeschlagen haben.

European Correspondent

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