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Russland intensiviert Angriffe gegen nichtmilitärische Ziele

Journal21
Russland intensiviert Angriffe gegen nichtmilitärische Ziele

Themen: Ukraine Krieg, Krieg&Frieden

Regionen: International, Russland/Eurasien

Bei einem russischen Raketenangriff auf zwei Busse in Kramatorsk in der ostukrainischen Region Donezk sind am 8. Oktober 2026 mindestens 30 Menschen getötet und 18 verletzt worden. Die Zahl der Todesopfer könnte noch steigen. Der Angriff zählt zu den schwersten Angriffen des Jahres auf die Zivilbevölkerung. Wegen der drastisch verschlechterten Sicherheitslage ordnete Militärgouverneur Wadym Filaschkin an, den öffentlichen Nahverkehr in Kramatorsk und Slowjansk einzustellen. Kramatorsk und Slowjansk sind die letzten von der Ukraine kontrollierten Grossstädte in der Region Donezk; Kramatorsk ist für die Logistik der ukrainischen Streitkräfte an der Front bedeutsam. Am selben Tag wurden auch Kiew und weitere Städte mit Gleitbomben, Raketen und Drohnen angegriffen. In der Hauptstadt und Teilen des Umlands wurde der Strom notfallmässig abgeschaltet. Dadurch fielen teils Wasserpumpen aus, was die Löscharbeiten behinderte. Bürgermeister Witali Klitschko meldete drei Tote. Auch in Sumy, Charkiw, Donezk und Saporischschja kam es zu Stromausfällen.

www.journal21.ch

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