Themen: Wirtschaft/Finanzen, Gesundheit
Regionen: Schweiz, Basel/NWCH
Sandoz senkt nach dem dritten Quartal die Wachstumsprognose für das laufende Jahr von 5 bis 9 auf 5 bis 6 Prozent. Die Zielspanne für die bereinigte EBITDA-Marge hebt der Konzern dagegen von rund 22,7 auf 23,0 bis 23,5 Prozent an. Nach der Veröffentlichung verlor die Aktie zur Eröffnung an der Zürcher Börse fast 7 Prozent, erholte sich aber im Verlauf des Vormittags. Der Umsatz stieg zwischen Juli und September gegenüber dem Vorjahr um 4 Prozent auf 2,94 Milliarden Dollar. Im ersten Halbjahr hatte das Wachstum noch 10 Prozent betragen. Biosimilars legten um 16 Prozent auf 998 Millionen Dollar zu, während der Generikabereich um 1 Prozent auf 1,94 Milliarden Dollar zurückging. Nordamerika wuchs um 19 Prozent auf 757 Millionen Dollar; Europa blieb trotz eines Rückgangs um 1 Prozent der grösste Absatzmarkt. Sandoz verweist auf schwieriger als erwartete Marktbedingungen in Deutschland und anhaltende Störungen im Antibiotikamarkt. Nach US-Zöllen auf chinesische Penicillin-Wirkstoffe gelangten zusätzliche Mengen nach Europa und drückten die Preise.